So wirkt sich ein gesunder Lebensstil auf das Schnarchen aus

schnarchenSchnarchen ist nicht gut für die Gesundheit und kann auch für die Beziehung durchaus zu einer echten Probe werden. Sowohl der Betroffene als auch Familienmitglieder, die das Bett mit ihm teilen, leiden unter der Problematik. Viele Menschen wissen gar nicht, dass es oft schon ausreicht, den Lebensstil zu ändern, um das Schnarchen zumindest zu reduzieren.

Ärztliche Abklärung als erster Schritt

Den Lebensstil ändern ist immer eine gute Sache, denn der Körper ist dankbar für jede Verbesserung, die ihm wiederfährt. Wer darüber nachdenkt, diese Veränderung vor allem als Maßnahme gegen das Schnarchen zu ergreifen, der sollte dennoch nicht darauf verzichten, erst einmal zu einem Arzt zu gehen und abklären zu lassen, ob das Schnarchen möglicherweise körperliche Ursachen hat, die sich nicht durch einen gesunden Lebensstil verändern lassen. Der Arzt wird den Betroffenen ganz in Ruhe untersuchen und kann dann feststellen, welche Ursache das Schnarchen hat. Wenn auch diese Untersuchung das Ergebnis bringt, dass es in erster Linie der Lebensstil ist, der einen Einfluss auf das Schnarchen hat, dann ist dies ein weiterer Grund, den Lebensstil zu verändern.

Welche Anpassungen können helfen?

Übergewicht ist eine der häufigsten Ursachen für das Schnarchen, denn das sogenannte Doppelkinn schränkt den Bereich ein, der für den Luftausstoß zuständig ist. Diese Einschränkung sorgt dafür, dass Schnarchen entsteht. Daher kann es durchaus eine Veränderung mit sich bringen, wenn man abnimmt. Die Umstellung der Ernährung sowie die Aufnahme von regelmäßigen sportlichen Betätigungen ist eine sehr gute Wahl.

Das körperliche Training hat einen weiteren Vorteil. Häufig ist die Muskulatur zu weich, so dass es zu dem Schnarch-Effekt kommt. Mit Hilfe von einem regelmäßigen Training kann die Muskulatur gekräftigt werden. Hier ist auch die Muskulatur am Hals betroffen, die durch Sport an Kraft gewinnen kann.

Schluss mit dem Rauchen – rauchen ist generell nicht gesund für den Körper, das ist ein Fakt, der sich nicht schön reden lässt. Daher ist es immer eine gute Idee, das Rauchen aufzugeben. Rauchen kann die Atemwege so stark reizen, dass die Atmung generell erschwert wird und die Atemwege zu Teilen auch anschwellen. Dies kann das Schnarchen ebenfalls begünstigen. Wer das Rauchen reduziert, der hat gute Chancen, dass auch das Schnarchen auf die Dauer nachlässt.

Auf Alkohol und Beruhigungsmedikamente verzichten ist ein weiterer Faktor. Auch wenn der Tag stressig war, man kaum zur Ruhe kommt und nur Schlaftabletten oder ein Glas Wein zu helfen scheinen – wer darauf verzichten kann, der sollte es auch tun. Beides sorgt für eine starke Entspannung der Muskeln und dies begünstigt das Schnarchen. Besser ist es, bei Problemen mit dem Einschlafen eher Rituale einzuführen und damit den Körper in einen Rhythmus zu bringen. Generell sind Rituale eine gute Sache für den Körper und die Seele. Routine ist wichtig.

Maßnahmen für den Abend

Zudem gibt es einige Maßnahmen für den Abend, die ebenfalls eine große Hilfe sein können. Die Nase ist ein wichtiger Faktor beim Schnarchen, sie sollte vor dem Schlafengehen noch einmal geputzt werden, damit sie auch wirklich frei ist. Nasenspray mit Meerwasser befeuchtet die Schleimhäute, ohne sie zu reizen. Auch Luftbefeuchter können eine gute Hilfe sein, da sie gegen die trockene Luft vorgehen.

Idealerweise wird am Abend auf sehr schwere Mahlzeiten oder auch auf die Einnahme von Koffein verzichtet. Die schwer verdaulichen Lebensmittel belasten den Körper und können allein deshalb schon das Schnarchen unterstützen.

Entspannte Rituale, die das Zubettgehen erleichtern und für Ruhe und Entspannung sorgen, sind ein wichtiger Teil bei der Anpassung des Lebensstils.